Warum Landau - Landau?

Wie alles begann:

Im Juli 1954 wurde die Stadt Landau an der Isar von einer der schlimmsten Hochwasserkatastrophen der jüngeren Geschichte getroffen und weite Teile der unteren Stadt wurden stark in Mitleidenschaft gezogen und waren für längere Zeit unbewohnbar.

Spontan reagierten die Einwohner des pfälzischen Landau auf diese Notlage und spendeten rund 30.000 D-Mark (damals eine stolze Summe) zur Behebung der schlimmsten Überschwemmungsschäden. Zudem wurde eine rund 80-köpfige Gruppe von Kindern aus dem niederbayerischen Landau in der pfälzischen Schwesternstadt aufgenommen, bis die schlimmsten Überschwemmungsschäden beseitigt waren.

Resultierend aus dieser Hilfsbereitschaft entstanden zahlreiche Freundschaften zwischen den beiden Landaus, getragen von Vereinen und Privatpersonen. Mitte der 70er Jahre gingen die Begegnungen zwischen den beiden Landaus deutlich zurück.

Anlässlich eines Betriebsausfluges der Stadtverwaltung Landau an der Isar im Jahr 1987 zum Fest des Federweißen im pfälzischen Pendant traf man sich spätabends in geselliger Runde auf dem Landauer Rathausplatz. Der damalige 1. Bürgermeister der Isarstadt, Jürgen Stadler war begeistert von der einmaligen Atmosphäre und der Mentalität der Südpfälzer und äußerte den Wunsch, ein solches Weinfest auch einmal im niederbayerischen Landau durchzuführen.

Gut acht Monate später, im Juni 1988 wurde auf dem Spitalplatz in Landau an der Isar das erste pfälzische Weinfest gefeiert, das bis heute zu einem unverzichtbaren Bestandteil des niederbayerischen Festkalenders geworden ist und im Jahr 2017 zum 30. Mal in ununterbrochener Reihenfolge ausgerichtet wurde.

Traditioneller Termin ist alljährlich Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag.